Beginnen wir jetzt.
Betrachte dich jetzt, nur JETZT, die Vergangenheit interessiert nicht mehr, sie ist unwiederbringbar vorbei und bereits gelebt worden. Die Zukunft liegt wie ein unbeschriebenes Blatt vor dir. Die ‚Worte' die du darauf setzen wirst, entstammen deinen Gedanken. Nur und ausschliesslich dem, WAS DU DENKST. Be-denke es.Es gibt positive und negative Zustände, tief eingegrabene Gedanken die sich gewohnheitsmässig wiederholen, wie eine wiederkäuende Kuh, Muster die wir angenommen und in uns hinein genommen haben, Gedankengebilde, Interpretationen, die wiederum festgelegte emotionale Reaktionen erzeugt haben, Automatismen. All das ist auf unserer geistigen Festplatte gespeichert. Wird nun ein bestimmter Knopf gedrückt, läuft das ganze dazugehörige Programm ohne Gnade ab. Wie löscht man nun einen solch festgelegten Ablauf, der uns nicht dienlich ist? Zunächst eine Frage: würdest du Abfall oder verdorbene Nahrung bereitwillig zu dir nehmen? Aber negative Gedanken ja? Genau das tun wir, so widersinnig das erscheint. Da Gedanken feinstofflicher sind als Nahrung, und die Wirkung sich oft nicht so unmittelbar niederschlägt, sondern unterschwellig Gift verbreitet, sind wir uns dessen wesentlich weniger bis überhaupt nicht bewusst. Dazu kommt das wir uns mit unseren Gedanken identifizieren, uns an sie gewöhnt haben, und sie sogar verteidigen, weil wir uns damit im Recht fühlen wollen. Wir identifizieren uns immer mit dem was wir denken und nehmen es wichtig, weil wir glauben das sei alles was uns ausmacht. Offensichtlich gibt es widerstreitende Kräfte in uns. Man könnte sagen die Kräfte der Dunkelheit und die Kräfte des Lichtes. Sehr oft führen diese Kräfte Krieg miteinander. Sind wir diese Gedanken, oder haben wir sie? Sind wir diese Gefühle, oder haben wir sie? Sind wir dieser Körper oder haben wir ihn? Wenn wir das alles wären, was wären wir dann? Bei all den wechselnden Stimmungen und Inhalten, und einem Körper der vergeht und zu Staub zerfällt - ? Augenscheinlich existiert jedoch ein Element in uns das immerzu wahrnimmt und beobachtet, was wir denken, in welcher Stimmung wir uns befinden, und zudem stetig beobachtet, wie sich unser Körper über die Zeit verändert. Dieses ‚Etwas' nennt man den ‚Zeugen'. Er ist von Geburt bis zum Tod zugegen, und auch darüber hinaus. Er ist ganz einfach, ohne Werden und Vergehen, unabhängig von jedem äusseren Einfluss, bleibt immer gleich, immer derselbe. In diesem Moment bist du dir bewusst was du denkst, was du tust, und genau das w a s weiss, ist der allgegenwärtige Zeuge. Er ergreift nie Partei, ist einfach nur gegenwärtig, bewusst, frei. Du kannst das jetzt nachvollziehen, es ist etwas sehr einfaches. Und damit kannst du jetzt auch den ersten Schritt in die Freiheit tun, Befreiung von deinen geistigen und emotionalen Zuständen. Vom Haben zum Sein (später noch mehr dazu). Es bringt sofort Licht in die Dunkelheit. Vielleicht hast du schon mal den Film ‚Starwars' gesehen, oder eine andere Heldensaga. Dort werden die Krieger des Lichtes durch ein Überangebot dunkler Kräfte herausgefordert. Die dunklen Kräfte spielen und bauschen sich immer auf. Die lichten Kräfte lassen sich letztendlich nicht täuschen, sie bleiben standhaft, auch bei aller Versuchung und Herausforderung. Siehst du, wir können Krieger für das Gute, Sinnvolle sein, vor allem um uns selber gut zu fühlen. Wir müssen es sogar sein, wenn wir nicht der sonst selbstprogrammierten Selbstzerstörung anheim fallen wollen. Es sind lediglich Kräfte die uns zu Boden bringen wollen, Kräfte die ein Eigenleben führen, in uns führen, sich von unserer Lebensenergie ernähren. Erkenne es, und zeige diesen Kräften wer der Herr, die Herrscherin im Haus ist! Das ist die Wahl die wir haben. Die äusseren Umstände mögen wir nicht beeinflussen können, aber unsere Einstellung dazu können wir selbst bestimmen, sonst werden wir von allen möglichen Umständen, inneren oder äusseren bestimmt. Wenn du dich unwohl fühlst, denke nicht darüber nach, was oder wer dich in diese Situation gebracht haben mag, es ist nicht wichtig. Wichtig ist zu erkennen, das du dich jetzt in diesem Augenblick mit dem identifizierst was du denkst und somit auch fühlst. Gehe darüber hinaus! Es ist nur ein kleines, ganz kleines enges Zimmer, ein Loch, ein Gefängnis in dem du dich gerade befindest. Darüber hinaus gibt es einen unendlich weiten Raum, so wie ihn uns auch der Anblick des Himmels schenkt, und das Wissen über einen tatsächlich unvorstellbar unendlichen Raum der noch dahinter liegt. Dieser Raum existiert, in uns als auch um uns, es hängt immer nur von der jeweiligen Perspektive ab, worin wir uns befinden - genau davon hängt unsere Befindlichkeit ab. Lenke ich meine Aufmerksamkeit auf die kleine Zelle, bin ich in dieser kleinen Zelle, mit all ihren Auswirkungen, lenke ich meine Aufmerksamkeit auf den grenzenlosen Raum, werde ich zu diesem Raum. Der Raum ist immer da, der weite Himmel ist immer über uns, wenn ich auf den Boden starre und das um mich liegende vergesse, existiert er dann immer noch? Offensichtlich ja, nur ich wende ihm nicht meine Aufmerksamkeit zu. Wenn wir ein Krieger des Lichtes und der Liebe sein wollen, müssen wir wissen, welcher Nutzen für uns darin liegt es zu sein, dann können wir uns willentlich dafür entscheiden. Ein Kampf findet ohnehin statt, so oder so! Wir haben die Entscheidung uns allmählich umbringen zu lassen, in grosser Abhängigkeit etc. zu enden, und dann mit den Auswirkungen dieser Wahl zu ringen, in Blindheit oder Hass, Angepasstheit, Depression, Verzweiflung etc. Oder wir stehen in aufrechter Haltung für das ein, was uns innerlich immer stärker, kraftvoller, liebevoller und mutiger werden lässt, Qualitäten die in sich von Freude und Zufriedenheit erfüllt sind. Und auch dann, und das ist normal, wenn wir immer wieder Niederlagen erleiden. Sonst wäre es nicht eine Kunst der Kriegerschaft. Ein Krieger ist keiner der andere Menschen tötet, das sind blinde Mörder. Ein Krieger ist der oder die, die falsche Emotionen, mit denen man sich selbst oder anderen schadet entlarvt, und die Energie die in solchen Emotionen steckt nutzt, um sich in grösstmöglicher Weise zu befreien. Denn Freiheit ist etwas das wir uns alle ausnahmslos wünschen. Wir wollen alle über unsere Grenzen, die nur allzu oft eng sind, hinaus gehen. Wenn uns das, meistens auf Grund von Unkenntnis oder Unwillen (was keinen Sinn macht) nicht gelingt, aktivieren wir automatisch das Programm zur Selbstzerstörung. Das Leben bietet unendlich viele Möglichkeiten, es hört nie auf, geht immer weiter, und auch wenn es Tiefschläge gibt, die nun mal ein Teil davon sind, gibt es kein Ende, auch wenn wir uns manchmal eines wünschen würden. Es hat alles immer seine zwei oder mehrere Seiten, wichtig ist zu erkennen, das sich immer wieder alles ändern wird. Und das in allem ein tiefer Sinn verborgen liegt. Diesen zu ergründen ist weit spannender als die Flinte ins Korn zu werfen. Das Leben ist ein immerwährendes Auf und Ab. Es hat keinen Sinn dagegen anzukämpfen. Das Glück findet man nicht dauerhaft im Aussen, da es im Aussen nichts gibt was von Beständigkeit wäre. Das lässt sich leicht nachprüfen. Wir müssen über die Unbeständigkeit hinausgehen, um etwas Beständiges in uns zu finden. Das ist der innere Beobachter, der immer gegenwärtige Zeuge allen Geschehens.Er ist immer da, immer zugänglich. Jeden Moment, auch jetzt, kannst du deine Aufmerksamkeit darauf lenken, und du wirst sofort Erleichterung vom Druck deiner Sorgen und Probleme erfahren, die nur auf falscher Identifikation mit deinen Gedanken und Emotionen beruhen.Zu sein statt zu haben.....dazu muss man rein gar nichts aufgeben oder auf etwas verzichten, auch Gedanken und Gefühle können sich weiter bewegen, einzig unser ausschliessliches gebunden sein daran verschwindet, das Starren auf den Boden und den Himmel dabei vergessen....Betrachte dich als Krieger oder Kriegerin, wisse dass das was dich klein bekommen will Kräfte sind, denen du dich stellen kannst, indem du dich wieder aufrichtest, den inneren Angriff, die Niederlage in einen Sieg verwandelst, Mut und Kraft schöpfst, dich nicht täuschen lässt. Die Inhalte die dich niederschmettern, und sich als so mächtig aufspielen, entleerst, und dem etwas aufrichtendes entgegensetzt.Sei mutig.


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